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Tierheilpraktiker

Der Beruf des Tierheilpraktikers

hat eine sehr alte Tradition, durch die Entwicklung der Veterinärmedizin hat er leider an Bedeutung und Einfluss verloren. Seit einigen Jahren erinnert man sich allerdings wieder vermehrt an dieses sehr alte und sehr vielfältige Wissen eines Tierheilpraktikers. Man kann schon sagen, dass der Beruf des Tierheilpraktikers zu unserem alten Brauchtum gehört. Das Wissen des Tierheilpraktikers erlangt wieder an Bedeutung, weil Tierbesitzer Therapiemethoden auf naturheilkundlicher Basis, die die Wiederherstellung der Gesundheit des Tieres unterstützen, wünschen.

Die Nutztierhaltung, besonders im ökologischen Bereich, profitiert vom Einsatz homöopathischer gesetzlich zugelassener Mittel.

Der Beruf des Tierheilpraktikers stellt keine Konkurrenz zum Tierarzt dar, stattdessen unterstützt der Tierheilpraktiker die tierärztliche Therapie aus der naturheilkundlichen Richtung.

Das Spektrum des THPs ist weit gefächert, es umfasst Therapien wie Homöopathie, Phytotherapie, Akupunktur, Blutegeltherapie, Aderlass, Bachblüten, Schüssler Salze, Kombinationsmittel, genauso wie auch die Psychosomatische Seite des Tieres bis hin zur Beratung des Tierbesitzers bei Haltung und Ernährung. Es ist eher eine „Berufung“ als ein Beruf, da der Tierheilpraktiker meist über eine besondere Verbindung zu Tieren verfügt.

Die Tierheilpraktikerausbildung an der Schule für Ganzheitliche Heilverfahren beinhaltet einen fundierten Unterricht in Anatomie und Pathologie in den Bereichen Innere Medizin, Gynäkologie/Urogenital, Orthopädie, Neurologie, Haut und Infektionskrankheiten. Wichtig für eine solide Praxistätigkeit ist das Wissen über die für den Tierheilpraktiker relevanten Gesetze. Diese werden im Unterricht durchgenommen mit Inhalten wie z.B. das Arzneimittelgesetzt oder Seuchengesetz.

Die angehenden Tierheilpraktiker lernen spezielle Untersuchungsmethoden am Patient Tier. Sie werden mit der Anamnesetechnik vertraut gemacht. Auch der richtige und professionelle Umgang mit Herrchen oder Frauchen wird geübt in Theorie und vor allem in der Praxis.

Genauso wichtig ist der Einsatz eines Therapieplanes, wie auch die rechtlichen Aspekte und das Praxismanagement.

Ein Tierarzt muss ein langes Studium absolvieren, bevor er praktizieren darf. Als Frauchen oder Herrchen kann man von einem praktizierenden Tierheilpraktiker daher auch erwarten, dass er eine fundierte Ausbildung in Theorie und Praxis durchlaufen hat. Nur so kann man verantwortungsvoll den Patient Tier gut therapieren und erkennt auch die Grenzen der naturheilkundlichen Behandlung.

Die „Schule für Ganzheitliche Heilverfahren“ bietet eine Ausbildung zum Tierheilpraktiker an, in der fächerübergreifend gelehrt wird. Der Schüler erhält einen fächerübergreifenden und zusammenhängenden Unterricht. Diese Lernmethode garantiert eine gute Basis für die spätere Tätigkeit als Tierheilpraktiker.

Die Dozentin Avana Eder ist die langjährigste praktizierende Tierheilpraktikerin Deutschlands. Sie bringt ihre ganze berufliche Erfahrung in die Ausbildung mit ein.

Es werden die Tierarten Hund, Katze, Pferd, Kleintiere und Wiederkäuer behandelt.

Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie ist eine gute Diagnostik mit umfangsreicher Anamnese, gute und gründliche Untersuchungen sowie eine Laboruntersuchung. Die angehenden Tierheilpraktiker lernen Blut bei bestimmten Tieren ab zu nehmen, richtig für den Versand vorzubereiten und weg zu schicken. Die Schüler lernen den Laborbericht zu lesen und auch richtig zu deuten. Der Laborbericht verhilft als dritter Teil zu einer guten Diagnose.

Rechtliche und organisatorische Bereiche sind genauso wichtig, wie das Lesen von Laborbefunden oder den Krankenbericht des Tierarztes. Ein weiterer Ausbildungsteil ist der Unterricht in den gängigsten Therapiemethoden der Tierheilkunde, wie z.B. Blutegeltherapie. Andere Therapiearten werden den Schülern vorgestellt und können von den Interessenten in einer weiteren Ausbildung fundiert gelernt werden.

Die SGH-Tierheilpraktikerausbildung beinhaltet zusätzlich eine Grundausbildung in Tierphysiotherapie. Sie erstreckt sich über 8 Wochenenden in denen die grundlegenden Teile der Pyhsiotherapie, wie z. B. Gangbildanalyse oder Massagetechniken unterrichtet wird. Selbstverständlich wird in der gesamten Ausbildung auf „ Praxis am Tier“ großen Wert gelegt.

Der fertige Tierheilpraktiker soll später verantwortungsvoll seinen Beruf ausüben können und sich seiner Therapiegrenzen bewusst sein, damit er den Patienten rechtzeitig zum Tierarzt überweist.

Die intensive Ausbildung ist nicht nur interessant für Menschen, die den Beruf des Tierheilpraktikers ausüben wollen, sondern auch für Menschen die mehr über ihre Tiere wissen möchten.

Das Wissen über Anatomie und Pathologie, sowie das Anwenden verschiedener Therapiemethoden hilft auch im Tierschutz Kosten ein zu sparen.

Wir haben uns mit der Tierheilpraktikerausbildung an der SGH Schule das Ziel gesetzt eine „Verantwortungsvolle und ganzheitliche Ausbildung“ anzubieten.

Kontakt

Schule für Ganzheitliche Heilverfahren
Brauhausstraße 11
91522 Ansbach

Avana Eder
Tel.: 0172/7204043
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Kerstin Gramsamer
Tel.: 0172/8518228
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